Erasmus+-Projekt „eduDanube“ (2026-2028) Das Projekt zielt auf die Stärkung der demokratischen Bildung junger Menschen durch spielbasierte, erfahrungsorientierte Ansätze
Hintergrund, Zielsetzung und Projektpartner
In einer Zeit, in der sich viele junge Menschen zunehmend von demokratischen Prozessen entfremdet fühlen und das Vertrauen in politische Institutionen sinkt, steht die traditionelle politische Bildung vor einer großen Herausforderung. Wachsende gesellschaftliche Polarisierung, die Verbreitung von Desinformation und eine Verlagerung der politischen Sozialisation in soziale Medien wie TikTok oder Instagram führen dazu, dass klassische, oft theoriebehaftete Lehrmethoden Jugendliche immer seltener erreichen.
Das Projekt setzt hier an und transformiert politische Bildung in ein immersives Erlebnis. Durch die Kombination von eduLARP (pädagogisches Live-Rollenspiel) und Urban Games schaffen wir Räume, in denen junge Menschen nicht nur passive Empfänger:innen von Wissen sind, sondern aktiv in politische Rollen schlüpfen. Entlang der historischen und politischen Kontexte des Donauraums lernen sie, komplexe Dilemmata zu navigieren, Entscheidungen zu treffen und die Bedeutung gemeinsamer europäischer Werte spielerisch, aber fundiert zu erfahren.
Das Projektteam besteht aus 4 Partnerorganisationen aus 3 Donau-Anrainern. Diese bringen unterschiedliche Schwerpunkte und Erfahrungen fürs Projekt mit:
Anthropolis aus Ungarn: kritisches Denken und das Bewusstsein für verantwortungsvolle Weltbürgerschaft Jugendagentur aus Deutschland: digitale Kommunikation und Beziehungsarbeit Play:Vienna aus Österreich: Spiele im öffentlichen Raum Waldritter aus Deutschland: erlebnispädagogische Abenteuerspiele, u.a. edularp Durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit werden Ansätze entwickelt, die trotz unterschiedlicher politischer und rechtlicher Rahmenbedingungen europaweit skalierbar und anwendbar sind. Unser Ziel ist es, die Qualität der Jugendarbeit durch diese innovativen Methoden nachhaltig zu steigern und die demokratische Resilienz einer neuen Generation zu stärken.
Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.